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Architekturbüro Charly Rickmers Büro für Mauerwerksbau, Gebäudesanierung und Ökologisches Bauen |
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Ziel und Nutzen von Biogasanlagen: |
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- Erzeugung von thermischer und elektrischer Energie |
- Verbesserung des Düngewertes von Gülle |
- Verringerung von Geruchsemissionen bei der Gülleausbringung |
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- Geringere Umweltbelastung (Ersatz fossiler Energie, geschl. CO2-Kreislauf) |
- ernergetische Verwertung und umweltgerechte Entsorgung von biol. Abfall u. Reststoffen |
- finanzielle Nebeneinkünfte |
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Biogasbildung Biogas wird durch anaerobe Bakterien beim Abbau organischer Substanz unter Luftabschluß erzeugt. Mehrere verschiedene Bakterienstämme sind an der Biogaserzeugung beteiligt; der biologische Prozeß ist relativ komplex und noch nicht in allen Einzelheiten bekannt. Die einzelnen Bakterienstämme haben relativ enge optimale Temperarturzonen, welche über eine konstante Prozeßtemperatur ständig aufrecht gehalten werden sollte. Landwirtschaftliche Biogasanlagen werden überwiegend im mesophilen Bereich gefahren, je nach Anlagenkonzeption sind Temperaturen zwischen 28° bis 39°C (meist ca.35°C) üblich. Vereinzelt werden Biogasanlagen auch im thermophilen Bereich (ca.55°C) gefahren |
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Anlagentypen Heute gibt es Durchfluß - und Speicher-/Durchflußanlagen. Bei Durchflußanlagen wird täglich kontinuierlich Gülle zu-und abgeführt, durch eine gute Führung des Substratstroms muß erreicht werden, daß die frisch zugeführte Gülle entsprechend der theoretischen mittleren Verweilzeit möglichst lange im Fermenter verweilt. Ein Standardtyp für Selbstbaulösungen ist der liegende Stahlbehälter, meist ein großer gebrauchter Heizöl-Erdbehälter, der mittels einer durchgehenden Querwelle gerührt wird. Bei Speicher-/Durchflußanlagen wird der Lagerbehälter für Gülle durch entsprechende Isolation, den Einbau einer Heizung und eines Rührwerks sowie baulicher Maßnahmen im Sinne der Gasdichtheit selbst zum Fermenter. Meist schließt sich noch ein zweiter (End-) Lagerbehälter an. |
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Biogasnutzung Biogas wird heute in der Regel über eine Kraft-Wärme-Kopplung in elektrische und thermische Energie umgewandelt. (Nutzungsgrad ca. 25% elektrisch; 60% thermisch). |
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Wirtschaftlichkeit Die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage ist entscheidend abhängig von: |
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- niedrigen Investitionskosten durch möglichst kostengünstige und gleichzeitig solide Anlagenkonzeption |
- Erhalt von öffentlichen Fördermitteln |
- hohes Maß an Eigenleistung bei Bau und Betreuung (Wartung, Reparatur) der Anlage |
- mögl. hoher Verwertungsgrad der anfallenden Energie zu hohen Preisen (konstant hoher Eigenbedarf, Berücksichtigung von Zusatzverbrauchern wie z.B. Nachbarn etc.) |
- ausreichend hoher GV-Besatz bzw. entsprechender Möglichkeit zur Kofermentation |
- entsprechende pflanzenbaulich sinnvolle Anwendung der vergorenen Gülle als NH4-reicher Kopfdünger |
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Eine gesicherte Wirtschaftlichkeit ist in der Regel nur gewährleistet, wenn in ausreichend großen Biogasanlagen die erzeugte thermische und elektrische Energie vorwiegend im Betrieb und über die Einspeisung in das öffentliche Netz möglichst gut verwertet werden kann. Besteht die Möglichkeit über die risikolose Verwertung von industriellen Reststoffen zusätzliche Einnahmen in Form eines entsprechenden Verwertungsentgelts zu erzielen, kann dies entscheidend zur Wirtschaftlichkeit einer Anlage beitragen. |
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Neues Fördergesetz für Ausbau von Ökostrom! |
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Am 25.02.2000 hat der Bundestag ein Gesetz zur Förderung von Ökostrom beschlossen. Für Stromeinspeisung ins öffentliche Netz aus Biomasse wird je nach Größe der Anlage zwischen 17 und 20 Pfennig pro Kilowattstunde bezahlt! |
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