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Architekturbüro Charly Rickmers

Büro für Mauerwerksbau, Gebäudesanierung und Ökologisches Bauen

 Niedrigenergie- und Passivhäuser

Baubiologie = Homöopathische Art des Bauens, bei konsequenter Anwendung bleiben die Nebenwirkungen gering. Wenn man davon genug hat, läßt sich ein baubiologisch gebautes Haus auf dem Komposthaufen zwischenlagern, danach ohne Rückstände unterdüngen oder getrocknet in der Pfeife rauchen. Archäologen warnen vor einer dramatischen Verschlechterung ihres Arbeitsgebietes.

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser (NEH)

sind Gebäude, die sehr wenig Energie für die Raumheizung benötigen. Sie benötigen weit weniger Energie als durchschnittliche Häuser. Viele Gebäude benötigen heute noch ca. 250 kWh pro qm Wohn-und Nutzfläche im Jahr. Nach der Wärmeschutzverordnung vom 1.1 1995 sind die Mindestanforderungen auf 100 kWh/qm anno herabgesetzt worden. Niedrigenergiehäuser haben einen Heizwärmebedarf von ca. 50 kWh/qm anno.

Um den Niedrigenergiehaus-Standard zu erreichen, der heute Stand der Technik ist, muß man z.B. in die Außenwände eine Dämmstoffdicke von 18cm bei einer Wärmeleitzahl von Lambda = 0,04 W/mK integrieren. In das Dach ist eine Dämmstoffdicke von 25cm einzubringen. Mit diesen Dämmstoffdicken werden K-Werte von 0,2 W/qmK in der Wand und 0,15 W/qmK im Dach erreicht.   

Außenwand

Für unsere Breiten und für den Fall einer Klinkerfassade kommt dieses Detail in Betracht.           Es werden 15cm Wärmedämmung zwischen Vor-und Hintermauerung eingebracht.  Diese Konstruktion erreicht einen K-Wert von 0,21 W/qmK.

Ursprünglich aus Dänemark kommend, ist das System seit 1990  bis 15cm in Deutschland zugelassen.

Standard Niedrigenergiehaus

Dämmstärke in cm

15,0

Gesamtdicke in cm

45,5

k-Wert in W/qmK

0,21

Wärmeverluste in kWh/qma

17

Heizkosten in DM/qm

1,23

Wandkonstruktion k-Wert 0,21

Winddichtigkeit!!!

Von überragende Wichtigkeit für das Funktionieren der Dämmschichten ist die Winddichtigkeit! Die Dämmwirkung beruht auf unbewegter (warmer) Luft in unzähligen Poren. Wenn Winddruck diese Luft in Bewegung setzt, und kalte Außenluft die Dämmung durch-und hinterspült, verringert sich die Dämmwirkung extrem.  Hinzu kommen noch erhebliche Lüftungswärmeverluste durch die Fugen.

Bei Windstärke 2 sind die Energieverluste durch eine 1mm breite und 1m lange Fuge etwa 6 mal höher als die Verluste über 1qm dichter Wand mit dem k-Wert 0,2 W/qmK 

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Adressen und Links:

BINE-Informationsdienst, -Neue Energietechniken-nachwachsende Rohstoffe-Umwelt

Mechenstraße 57, 53129 Bonn

Tel. 0228-923790  Fax. 0228-9237929

e-mail: bine@fiz-karlsruhe.de

internet: http://bine.fiz-karlsruhe.de

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